Braumanufaktur Hertl: Fränkische Micro-Brauerei hinter dem Ice Tigers Dry Gin

Die Braumanufaktur Hertl aus Schlüsselfeld im fränkischen Steigerwald nennt sich selbst „die kleinste und geilste Brauerei Frankens“, und die Selbstbeschreibung ist nur halb ironisch. 2012 von David Hertl auf dem elterlichen Hof gegründet, in einem ausgebauten ehemaligen Schweinestall auf gerade einmal rund 80 Quadratmetern, hat sich der Familienbetrieb als einer der experimentierfreudigsten deutschen Craft-Brauer einen überregionalen Ruf erarbeitet, mit typisch fränkischen Bierstilen ebenso wie mit Barrel-Aged-Starkbieren und Kuriosa wie einer Cucumber Gose.

Der Gin ist bei Hertl kein isoliertes Distillerie-Flaggschiff, sondern die konsequente Erweiterung der Braukompetenz: Hopfen dient als Brückenzutat zwischen Bier und Gin. Genau hier setzt das für ein Fachmedium interessanteste Produkt an, der „Ice Tigers Dry Gin“, eine Kooperation mit dem Nürnberger DEL-Eishockeyclub. Das Produkt (37,5 % vol, 0,5 l, UVP 31,90 €) verbindet Wacholder, Hopfen und eine feine Orangennote und wurde im März 2025 gelauncht; ausgeschenkt wird er bei Heimspielen in der Nordkurve, verkauft über den Hertl-Shop und ausgewählten Handel.

Die Einordnung lebt vom Kontrast: Eine der kleinsten Brauereien Frankens steht als Produzent hinter einem markenstarken Profisport-Gin. Der Ice Tigers Dry Gin ist damit weniger klassisches Craft-Produkt als clever positioniertes Fan- und Kooperationsprodukt, das regionale Identität mit Sport-Community-Marketing verbindet, ein Modell, das für kleine Produzenten Reichweite ohne großes Werbebudget erzeugt.

Redaktioneller Hinweis: Detailangaben zum Brennverfahren des Gins und datierte Awards nicht belegt; im Text daher nicht behauptet.

Konakt zu Braumanufaktur Hertl: Fränkische Micro-Brauerei hinter dem Ice Tigers Dry Gin

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Schlüsselfeld
Deutschland

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